Wissensformen und Denkpraxen in Künsten und Wissenschaften

Seminar im Departement Kulturanalysen und Vermittlung der ZHdK.
Freitag, 12. Mai 2017, 09.15 - 12.30 Uhr, Toniareal,

12. Mai 2017

Wo Wissen erzeugt und weitergegeben wird, ist nicht
nur ein denkender Kopf vonnöten. Involviert sind auch
Hand, Auge und Ohr, Tasten, Tinte, Papier, die
Kaffeemaschine oder das Sofa in der Ecke, der
Eigensinn des untersuchten Gegenstands sowie die
Medien, Techniken und Fertigkeiten, mittels welchen er
begriffen, übersetzt, zur Darstellung gebracht wird.
Praktiken der Wissenserzeugung haben ihre Haupt- und
Nebenschauplätze, in ihnen überkreuzen sich Denken
und Hantieren, Zufall und Kalkül, das Innehalten und
das Interagieren mit menschlichen und
nichtmenschlichen Akteuren. In jeder
Wissenserzeugung sind, so verstanden, auch
ästhetische Faktoren am Werk.

In diesem Semester-Modul befassen wir uns mit
unterschiedlichen Formen des Wissens in den Künsten,
dem Design und in wissenschaftlichen Disziplinen.
Besonderes Augenmerk richten wir dabei auf Momente,
in welchen sich implizites Wissen („wissen wie“) mit
Seminar 3: Wissensformen und Denkpraxen in Künsten und
Wissenschaften.

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